...könnte die Legitimation der Verfolgung sämtlicher Trump-Unterstützer zur Sicherung der neuen Machtverhältnisse sein.
Dabei geht es nicht nur um Rache, sondern um "Säuberung" der Behörden, Bildungseinrichtungen, Medien usw.
Ein Impeachment kann erleichtern, MAGA-Anhänger wie Kriminelle anzuprangern, d. h. als Unterstützer eines "unrechtmäßigen" Präsidenten "zur Rechenschaft zu ziehen", auch wenn sie sich inzwischen von Trump distanzieren.
Das ist leider keine VT, denn ein von Dem-Politikern wie AOC unterstütztes "Trump Accountability Project" hatte bereits eine umfassende "enemies list" veröffentlicht, doch dann aus rechtlichen Gründen wieder vom Netz genommen.
Solche Denunziationslisten, mit denen nicht etwa konkrete Straftaten, sondern politische Zugehörigkeit verfolgt wird, und die Konsequenzen daraus könnten durch ein Impeachment Trumps leichter legitimiert werden.
Einige scheinen den Trump-Sympathisanten die Bürgerrechte entziehen zu wollen, wenn sie nicht "abschwören". Sogar das "Ignorieren" der behaupteten Missetaten Trumps soll ein Vergehen gewesen sein.
Der ehemalige CIA-Chef John O. Brennan auf Twitter:
"Every politician, government official, journalist, & talk show host who has ignored & enabled Trump’s lies & corruption bears responsibility for the damage he has wrought. Spare us the excuses. You failed the test of citizenship. It is now up to you to try to redeem yourselves."
"Anyone now seeking national redemption by claiming to no longer support Trump must acknowledge how wrong it was to ignore & enable his corrupt, dishonest, & divisive agenda. Total denunciation of a despot’s legacy is necessary to eradicate any remaining malignancy."
PS. Ich finde es vollkommen richtig, Straftäter zur Rechenschaft zu ziehen, aber wenn ich lese, welche Vorgehensweisen US-Politiker gegen alle Trump-Sympathisanten vorschlagen, erinnert mich das an düstere Zeiten.
Es scheint sich "nur" gegen "Rechts" zu richten, kann aber später auch jede missliebige linke Opposition treffen.