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  • Haschpappi

mehr als 1000 Beiträge seit 10.07.2017

Re: Wenn man die "hoch und höchsqulifizierten Fachkräfte" anständig bezahlt...

Wie ich aus zahlreichen Gesprächen und Kommentaren heraus höre gelten deutsche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber immer noch als geizig, was die Entlohnung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbelang. Antstatt 'ne Schippe mehr beim Lohn/ Gehalt draufzulegen ist man diesbezüglich oftmals der Meinung man muß als Untetnehmen nur kräftig genug die Werbetrommel rühren oder sehr laut rufen: "Ich habe einen Job zu vergeben." und schon rennen die Leute einem die Bude ein. Manchmal klappt das auch und auch noch zu den Konditionen der Jobanbieterinnen und Jobanbieter.
So lange ich von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern noch höre: "Hauptsache Arbeit!" muß ich davon ausgehen, dass nicht bei jedem Arbeitnehmer/ jeder Arbeitnemering die einzufordernden Rahmenbedingungen (zum Arbeitsverhältnis) oberste Priorität haben; und diesbezüglich kommt ein weiter Spruch hierbei zum tragen, den sich Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gerne zu eigen machen: "Jeden Tag steht mindestens ein Dummer auf diesem Planeten auf und genau diesen muß man (als Arbeitgeber) finden."
Am besten Leute die kaum oder keinen Status und/ oder kein Selbstwertgefühl haben und für die der Chef eine gottgleiche Gestalt (er gibt mir Arbeit) darstellt. Und dann ist er wieder da, der Spruch der alles negative schön redet und/ oder Missstände relativiert: Haupsache Arbeit!
Dem Basispersonal im privaten Pflegebereich müßte man jeden Tag die Füße küssen, doch oftmals findet das Gegenteil statt. Und dann kommt der Ruf nach ausländischen Arbeitskräften, weil diese noch "nicht satt" sind und im Marktwirtschaftlichen Sinne noch "Hunger haben", ein scheiß Spiel wie hier Menschen gegeneinander (die faulen "jungen Deutschen") ausgespielt werden!

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.05.2023 08:30).

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