Früher wurden die Streuobstwiesen hier im Dorf von den Besitzer tadellos in Schuss gehalten, das Obst vermostet und anschliessend gebrannt.
Die Steuer auf den Branntwein hat man durch die Abgabe des Vor-/Nachlauf aus Methylalkohl für die Industrie an die Zollverwaltung quasi in Naturalien gezahlt.
Obstbesitzer ohne eigenes Brennrecht konnten dies in Abfindungsbrennereien erledigen.
Tja, jetzt ist das alles vorbei, der Staat nimmt keinen Alkohol mehr als Zahlungsmittel an, er verlangt Bares, der Kleinbrenner muss bei der Eigenvermarktung mit industriell hergestelltem Rübenalkohol aus dem Osten konkurrieren.
Kamma nix machen, so isch des hald im griäna Ländle