Nicht_Mehr_Zu_Fassen schrieb am 19.10.2019 15:27:
ie Gewerkschaft IGBCE und der Betreiber LEAG heizen immer wieder die Stimmung mit aggressiven Stellungnahmen an, während nicht direkt von der Braunkohle abhängige mittelständische Unternehmer - wie der Land- und Energiewirt Hagen Rösch - klagen, dass sie kaum Arbeitskräfte finden und Schwierigkeiten haben, mit ihren Anliegen in der Kommunalpolitik durchzudringen, weil die ganze Regionalwirtschaft auf die Braunkohle ausgerichtet sei.
Stillgelegt wird dennoch.
Dennoch vergoldet die Bundesregierung über den Trick "Sicherheitsbereitschaft" – hier die gesetzliche Regelung (§13g) von 2016 – der LEAG in den nächsten vier Jahren die Stilllegung mit mehreren hundert Millionen Euro. Insgesamt wurden seit 2017 sieben Braunkohleblöcke verschiedener Betreiber in die Sicherheitsbereitschaft überführt, die letzten beiden Anfang Oktober 2019.
Auch wen es mal sicherlich manchen nicht passt, aber das ist ein gelungenes Beispiel, wie man erfolgreich FÜR die Menschen Politik betreibt. Politik ohne Interessenausgleiche funktioniert nicht! Hier wurde es allen fundamentalen Seiten recht gemacht, das heißt Stilllegung und gleichzeitig temporärer Erhalt von einigen Arbeitsplätzen, um das ganze abzufedern.
DENN
" [...] die ganze Regionalwirtschaft auf die Braunkohle ausgerichtet [...]"
Die Kosten für die folgende Renaturierung fallen auf den Steuerzahler, weil die dafür vorgesehenen Rückstellungen nach Tschechien verlagert wurden und in Deutschland nur noch der Firmenmantel mit 25.000 € übrigblieb. Der geht dann in die Insolvenz. Das Geld ist weg.