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  • Fortazz

593 Beiträge seit 06.01.2019

Re: no go

Pnyx (1) schrieb am 11.12.2021 17:53:

Obwohl ich durchaus auch der Ansicht bin, dass Impfverweigerer im eigentlichen, also ideologischen Sinn, sich asozial verhalten, kann das, was die Kassenärztliche Vereinigung da vorschlägt, ...

Im Fettgedruckten liegt das Problem und Sie haben es scheinbar nicht erkannt.

Im eigentlichen Sinn kann die Entscheidung gegen eine Impfung gar nicht asozial sein, da eine Impfung nur die Person schützen kann, die sich impfen lässt. Wer sich nicht impfen lässt, trägt auf Grund dieser Entscheidung das Risiko selbst. Daher gibt es dabei keinen "sozialen" oder "asozialen" Gedanken.

Diese Argumentation ist analog zum Ski fahren zu sehen. Jeder entscheidet sich dafür, OB er das Risiko dieses Freizeitvergnügens eingeht oder nicht, mit allen daraus erwachsenden Konsequenzen. Und ich glaube nicht, dass die ganzen Spezialkliniken in den Wintersportorten mit "freiwillig" Verunfallten gefüllt sind. Da fragt auch niemand nach "Kostenbeteiligung". Und ja, auch beim Skifahren kann man DURCH EINE ANDERE PERSON verletzt werden. Wie oft passiert es, dass Personen auf der Skipiste kollidieren? Aber auch das gehört mit zum Risiko dazu!

Im ideologischen Sinn - und das ist die "Lesart", die uns tagtäglich bis zum Erbrechen vorgekaut wird - wird diese o.g. Logik mit dem moralischen Argument des "Impfen lassen zum Schutze anderer" verknüpft. Dadurch fühlen sich viele Menschen "solidarisch" verpflichtet, obwohl dies völlig unlogisch ist und zwar aus folgenden 2 Aspekten:
1. Wenn man den Einpeitschern zuhört, gibt es grundsätzlich keinen Grund, sich nicht impfen zu lassen. Somit widersprechen sich diese Personen selbst, da die Impfung ja zum Schutze der anderen erfolgen soll, die sich ja aber auch alle impfen lassen sollen. Es bleibt also niemand übrig, für den man aus Solidarität geimpft werden müsste.
2. Die "Impfung" schützt nicht zuverlässig und auch das nicht einmal lange. Und die Menge an Impfversagern zeigt, dass es quasi keinen Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften gibt. Und damit verbietet sich auch jede Unterscheidung auf Grundlage des Impfstatus!

Wenn man das ernstmal verstanden hat, erkennt man auch glasklar, dass man für diese Argumentation kein "Experte" sein muss. Es reicht klarer gesunder Menschenverstand aus und die zitierte Argumentation bleibt, was sie ist, reine logikbefreite Ideologie!

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