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  • Eiger Nordwand

mehr als 1000 Beiträge seit 10.11.2018

Impfbereitschaft Pflegepersonal

Wir sind durch private Gründe (Frau Altenpflegerin) in dieser Branche recht gut vernetzt, sowohl in Bayern als auch in Sachsen.
Nach amtlich festgestellter Covid-Erkrankung wurde meine Frau nach den Impfempfehlungen für Bayern bzw. ihres Arbeitgebers vorerst nicht mehr in die höchste Priorität eingestuft und dies wurde auch von der betreuenden Betriebsärztin unterstützt. Wenn halt ja, dann auf Wunsch, aber wäre eigentlich nicht nötig. Es wurde dort auch kein weiterer Druck ausgeübt. Die obligatorischen Tests vor Dienstbeginn sind jetzt eh alle negativ. Dies betrifft dort ca. 50 % aller Pflegekräfte. Zwischendurch war die Personalsituation angespannt, weil hat viele wegen Quarantäne ausgefallen sind. Die "Todesrate" unter den Bewohnern war trotz relativ hoher "Fallzahl" nicht exorbitant höher, als wie in den Vorjahren im Spätherbst und Winter. Die meisten Bewohner sind jetzt durchgeimpft, aber auch denen hat man nach Erkrankung freigestellt, ob Impfung ja, oder nein. Sonderfälle (Demenz) je nach Gusto der Familie oder des Betreuers.

In Sachsen ist die Impfbereitschaft unter unseren Bekannten in der Pflege ehr als niedrig einzustufen. Hier wartet man ab, ob endlich Sputnik V zugelassen und auch erhältlich ist, wenn´s denn schon sein muss. Der "Billigimpfstoff" von AZ wird total abgelehnt und der angebliche Porsche unter den Impfstoffen von Biotech/Pfizer auch.

Die Mehrheit im Osten wartet wohl ehr auf den russischen Lada, altbewährt und zuverlässig und paar Macken verzeiht man. Wenn es irgendwann doch unumgänglich werden sollte, wäre das auch meine Wahl, aber ich würde auch den Trabant von Dr. Stöcker nehmen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.02.2021 21:54).

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