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  • Makrovir

mehr als 1000 Beiträge seit 11.12.2000

Re: Zu wenig zu spät..

Läuft dann bei jemand die zehnjährige Zinsbindung für seine Immobilienfinanzierung aus und er muss verlängern, kann er diese Belastung nicht mehr tragen.

Das ist mir Bewusst. Und im Falle der privaten Häuslebauer könnte der Staat auch durch entsprechende Hilfsleistungen unter die Arme greifen, die könnte man vermutlich auch billiger retten wie die Banken. Die Frage wäre ob er sein Haus mit der steigenden Inflation nicht auch verliert und zwar ab dem Punkt wo die steigenden Erhaltungskosten die Einnahmen übersteigen oder der Marktpreis der Immobilie eben doch einbricht, weil sich einige Bänkerinnen und Bänker verzockt haben und die Immobilien zu teuer werden (Nachfrageeinbruch)..

Ohne steigende Zinsen sind halt auch die Bonds in Gefahr weiter einzubrechen und dann verlieren wir nicht nur die Immobilien sondern auch die Renten und Versicherungen. Mir geht es da vor allem darum die Blasen in den Aktien und Immobilienmärkten zu beseitigen, damit die Märkte wieder in realistische Bereiche zurück kehren. Das Problem ist das von 2008 niemand gelernt hat die Sause ging einfach weiter und so langsam geht es nicht mehr. Ich denke wenn sich die Finanzinstitute und Staaten schon wieder übernommen haben, dann sollte man die jetzt einfach in den Konkurs gehen lassen. Danach wird der Markt endlich reguliert und die nächste Bänker Generation ist dann hoffentlich schlauer..

Wir müssen halt alle wieder lernen besser und mit dem was wir haben zu wirtschaften. Das billige Geld hat vor allem Reiche noch reicher gemacht und fast nichts zur Steigerung der Produktion beigetragen, und das ist meiner Meinung nach unökomomisches Wirtschaften. Deshalb sollte man die Zinsen gleich hoch setzen denn je eher man sie hoch setzt desto eher kann man sie wieder senken sobald sich der Markt bereinigt hat.

Mfg Makrovir

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.10.2022 21:24).

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