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Avatar von Artur_B
  • Artur_B

mehr als 1000 Beiträge seit 09.09.2004

Bitcoin ist halt eine Sektenwährung

sein Wert entspricht exakt der Summe des Glaubens daran, dass er steigen wird. Sonst ist da nichts, kein Gold und keine Volkswirtschaft.

Steigt der Bitcoin, dann machen auch Nicht-Sektenmitglieder wie Elon Musk mit. Die aber sind nicht verlässlich und wenn der Bitcoin oben ist, nehmen sie die Gewinne mit. Heute zu sehen, der Bitcoin ist um bis zu 9 Prozent gefallen. Er wird also durchaus verwendet, um anderswo entstandene Löcher zu stopfen. Seine Stärke zeigt er "unten heraus". Die chinesische Regierung hatte das Schürfen verboten, worauf er unter 35.000 Euro fiel. Dann aber konnte die Sekte eine "jetzt erst recht"-Stimmung erzeugen, worauf er über 57.000 kletterte.

Also bei Herrn Decker hätte man ja etwas Marx erwartet, der hier bei der Kunst erklärend assistieren kann. Er spricht von einem Fetischcharakter der Ware, die vorgaukelt, etwas Besonderes oder Herausragendes zu sein, womit sich ein Extraprofit erzielen lässt. Früher zum Beispiel eine Rolex-Uhr. Die aber heute höchstens den Charme des Abu-Chakr Clans versprüht. Nicht das, was gehobene Lebensart erwarten würde. Soll man einen Rolls-Royce kaufen? Der ist heute auch ein wenig mit dem Odium der Lächerlichkeit umgeben und man läuft Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden. Kurzum, es fehlt den Reichen an Fetischen.

Da springt die Kunst in die Bresche: diese Bildersammlung ist Fetisch und weiter nichts. Allerdings droht auch nach ihrem Erwerb die Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden.

So schwer wie die Reichen hat es sonst niemand. Bitte dies beim Schimpfen einzupreisen.

Gruß Artur

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