https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-06/wohnungsmarkt-privateigentuemer-immobilienkonzerne-mietpreise
Die Statistik zeigt: Fast 60 Prozent aller vermieteten Wohnungen sind im Eigentum von Privatpersonen, die nicht hauptberuflich Immobilen vermieten.
Diese Leute sind meist nicht auf max. Gewinn aus, sondern suchen jmd., mit dem sie gut unter einen Dach leben können und seinen Anteil bezahlt.
Solchen kleinen Vermieter wird durch übertriebenen Mietschutz bzw. Bürokratie das Vermieterleben zur Hölle gemacht. Sie werden diesbzgl. meist behandelt als ob Vermietung ihr Hauptgeschäft wäre.
Z. B. ich hier bin von der Mietpreisbremse betroffen. Nachbarhäuser hier in dieser vernünftigen Wohnlage (nahe der Hauptstr. wo ÖPNV-Busse fahren, man ist mit dem Rad schnell in der Innenstadt, die Hochschule ist sogar ein bisschen näher, etc.) wurden ewig nicht verkauft, weil keine Interessenten. Am Schluss haben irgendwelche Ausländer die Häuser gekauft.
Hab versucht möbliert an Studenten zu vermieten (die freuen sich dann, dass sie nicht soviel schleppen müssen) über das Vermiet-Anzeigenportal des Studentenwerk. 2-Zi.-Altbau-Wohnung, aber gut isoliert etc. Preislich wie 2 Zimmer im Wohnheim, aber eben mit eigener Küche/Bad und AFAIK auch etwas größere Zimmer. 0 Rückmeldung! Ganz am Ende habe ich erfahren, dass die nicht mal ihre Wohnheime ansatzweise vollbekommen.
Hab dann eine Kleinanzeige geschaltet über die Webseite der Lokalpresse. Nur eine Reaktion und den fand ich ziemlich zweifelhaft. Am Schluss habe ich über private Kontakt jmd. gutes gefunden.
Fazit: Die Mietpreisbremse ist ein weiterer Mosaikstein den kleinen privaten Vermietern das Leben zur Hölle zu machen, was in der Folge das Mietangebot verringert und somit für höhere Mietpreise sorgt!
notting