B34d schrieb am 30.05.2024 11:22:
Dient nicht die Neuvermietung dazu immer teurer zu vermieten?
Natürlich wurde nichts renoviert, ich warte noch darauf: Gemietet wie gesehen, keine Gewährleistung damit man keine Mietminderung geltend machen kann....
Ja logisch, wenn ich einen neuen Mieter habe, nehme ich was der Markt hergibt, warum sollte ich das erst in einem Jahr über eine Mieterhöhung mit allem Ärger und Risiken tun? Ich habe alle Immobilien abgestoßen, leider so spät, dass ich diese Erklärung für die neue Grundsteuer noch machen musste, obwohl ich schon kein Eigentümer mehr war. Ich habe 30 Jahre vermietet, getarnt über eine Hausverwaltung und selber in der Hütte gewohnt. War das richtig? Ja, ich konnte nicht wegen Eigenbedarf gekündigt werden, Beschwerden über mich musste die Hausverwaltung abbügeln, die Kinder haben Parties mit ihren Kommilitonen im Garten zum "Vorglühen" abgehalten, das Gejammer konnte sich der Verwalter dann anhören. Klar keine Miete, Nebenkosten schon. Hat es sich gelohnt? Ja, Geld ist nicht alles, aber wenn ich den gleichen Betrag an der Börse eingesetzt hätte und zu Miete gewohnt, der Geldspeicher wäre voller. Meine Mieter glaubten ich sei der (schwarz beschäftigte) Hausmeister und genauso haben sie sich zum Teil verhalten. Da war die ganze Bandbreite dabei, auch Mietnomaden, Gott sei Dank nur zwei Jahre. Lehrer die den bestellten Landschaftsgärtner wieder wegschickten, weil sie die Bäume nicht gestutzt haben wollten und, und, und. Du musst als Vermieter Rücklagen bilden für Gehwegreparatur alle 15 Jahre, neue Fenster alle 30 Jahre, neue Heizung alle 20 Jahre Treppenhaus Malern alle 10 Jahre, Dach, wenn die Bude in Schuss bleiben soll, musst du schon die Miete am oberen Rand halten und alle 2 Jahre anpassen, so wie mit dem Frosch im heißen Wasser. Sonst wird das nix, reich wirst du nicht. Alles hat seine Zeit, Besitz belastet, ihr könnt es ja besser machen, ein Wohnhaus bauen und vermieten, ich bin raus.