Der Denkfehler, dein Denkfehler, liegt darin zu übersehen wie viel Primärenergie und woher die Primärenergie stammt, benötigt wird.
Ein eAuto benötigt weniger als 20 kWh um 100 km weit zu fahren (fetter Tesla SUV).
Ein Durchschnitts Verbrenner baucht mindestens 7 Liter und das sind dann fast 120 kWh.
Du siehst da schon auf den ersten Blick einen Faktor 6 - ja Verbrenner verschwenden den größten Teil der Primärenergie. Die Primärenergie eines Verbrenners wird zu 100% aus der schmutzigsten uns bekannten Form aus Erdöl gewonnen, ein fossiler nicht regenerativer Rohstoff dessen weltweite Vorräte zur Neige gehen. Wie alle anderen fossilen Rohstoffe auch.
Beim eAuto wird es schwieriger, dessen Energie kann zu 100% aus EE gewonnen werden, sogar vom PV Modul auf dem eigenen Dach.
Und selbst wenn er zu 100% aus Braunkohle kommt, benötigt man bei einem Wirkungsgrad von 40% eines uralten Kraftwerks, einem Netzverlust von 6% und Ladeverlusten von 20% im tiefsten Winter am Superschnelllader für die 20 kWh:
20 * 1,06 * 1,2 * 1,6 ~ 40kWh
Das ist immer noch 3x weniger als beim Verbrenner im Durchschnitt.
Du kannst wie du gesehen hast machen was du willst selbst die absurdesten Annahmen um den BEV schlecht zu rechnen lassen ihn immer noch um hunderte Prozent besser dastehen als der sparsamste Verbrenner.
Die Einsparung von Primärenergie ist das A und O.
Das Ziel der Energiewende ist alles mit Strom zu machen.
Und den Strom regenerativ zu erzeugen.
Das sollte in 2022 eigentlich jeder wissen und verstanden haben.