Die technologische Entwicklung ist vielleicht faszinierend, früher oder später wird alles möglich sein.
Indoorfarming bedeutet mehretagige industrielle Nährbodenanlagen für gentechnisch optimierte von Umwelteinflüssen abgeschirmte Bioprodukte.
Leider sind auch sehr dystopische Entwicklungen vorstellbar:
Das heißt, großindustrielle monopolisierte Lebensmittelproduktion, die höchsten Ansprüchen an minimaler Verunreinigung, Kontamination mit Umweltgiften usw. genügen... Traditionell hergestellte Lebensmittel werden demgegenüber mit allen negativen Attributen, wie klimaschädlich, allergieauslösend oder die Biodiversität beeinträchtigend abgestempelt werden.
Die Indoor-Monopolisten dagegen sind Philanthropen, die alles für die gesunde Ernährung der Weltbevölkerung, unter Aufsicht der künftig für Klima, Landwirtschaft und Weltgesundheit zuständigen WHO geben. Um jedoch eine gerechte Verteilung der knappen Lebensmittel zu ermöglichen, ist eine digitale Erfassung aller Konsumenten notwendig. Ohne eine entsprechende Kooperation aller Konsumenten können derartige Lebensmittel leider nicht zur Verfügung gestellt werden. Der Empfang von derartigen Lebensmitteln ist leider nur nach Log-In an bereitgestellten Terminals möglich.
Die Entwicklungen im Lebensmittelbereich sind künftig hochproblematisch. Auch wenn es dem Autor vielleicht nur um tolle Technologie ging, wäre ein wenig kritische Distanz wünschenswert.