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  • Flintix

mehr als 1000 Beiträge seit 06.11.2020

Re: Warum haben wir dann immer noch Übersterblichkeit im Westen?

Atomkraftzwerg schrieb am 15.08.2024 12:41:

Flintix schrieb am 15.08.2024 11:44:

Wenn man deine verlinkte Studie mit der Kritik an der hier diskutierten Lancet Studie vergleicht, kann man dieselben Kritikpunkte anbringen.

Geschätzte Werte, total unwissenschaftlich, etc. etc.

Nein, die Studie basiert nicht auf geschätzten Werten, sondern auf offiziellen Statistiken.

Dabei dürfte es sich um die selben handeln wie bei der Lancet Studie. Prognosen über zukünftige Sterbefälle sind immer eine "Schätzung".

Es gibt aber auch noch andere Kritikpunkte, da wird die Übersterblichkeit mit dem Datum der Impfung gegenüberstellt, ohne andere Faktoren einzubeziehen. Das ist nicht gerade aussagekräftig.

Nein, das ist nicht der Fall. Dieser (naheliegende) Schluss wird lediglich vom Autor des Telegraph und von vielen anderen gezogen. Der Zusammenhang mit den Impfungen ist aber in der Studie nicht belegt. Die Autoren der Studie untersuchen vorrangig die Übersterblichkeit ohne sich dabei auf Ursachen festzulegen.

Es gibt gewisse Andeutungen wie z.B.:

Simultaneous onset of excess mortality and COVID-19 vaccination in Germany provides a safety signal warranting further investigation

Die Forscher legen sich aber nicht auf eine Ursache fest:

Governments may be unable to release their death data with detailed stratification by cause, although this information could help indicate whether COVID-19 infection, indirect effects of containment measures, COVID-19 vaccines or other overlooked factors play an underpinning role

Das klingt aber in deinem Eingangspost etwas anders :-)

Insgesamt geht es in der Studie um die ungeklärte Übersterblichkeit, die nun seit Jahren andauert.

Die Studie geht bis 2022, wie sieht es den danach aus?

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