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  • badejunge

843 Beiträge seit 22.07.2022

Re: Und neben NS1

Mountain View schrieb am 30.11.2022 11:15:

_v_ schrieb am 30.11.2022 11:01:

gab es noch die Leitung über Polen,
gibt es noch eine Leitung über die Ukraine,
und hätte es auch noch NS2 geben können.

Die Leitung über Polen existiert noch, es gäbe also genügend Wege, uns Gas zu liefern. Es fehlt am Willen des Lieferanten.

Die Jamal-Leitung durch Polen wurde von Polen enteignet und wird (zweckendfremdet) in Verbindung mit der Norwegen- Leitung benutzt. Sie steht für dien Transport russischen Gases nicht zur Verfügung.

Wan fing man an, die Langfristverträge doof zu finden?

Wer hat mit der Bezahlung getrickst und wollte das Geld auf einem Sperrkonto verschimmeln lassen?

War es nicht Putin, der abweichend von bestehenden Verträgen plötzlich eine Zahlung in Rubel haben wollte?

Irrtum. Die Zahlungen in Euro wären nach damaligen Stand der Sanktionen sofort eingefroren. Russland hätte (trotz Lieferung von Waren) keinen Zugriff auf das Geld (die vertraglich vereinbarte Zahlung). Kennen Sie einen Lieferanten weltweit, der seine Produkte auf unabsehbare Zeit kostenlos liefert?

Wer hat Sanktionen gegen (nein, nicht die Gas-Lieferung, aber) Gasinfrastruktur aufgesetzt, die Betrieb, Wartung und Reparatur von Equipment "schwierig machen"?

Die Amerikaner. Und Deutschland hat alles getan, um die Turbinen loszueisen. Aber als sie dann da war, wollte Russland sie nicht mehr haben.

Falsch. Weil Russland (Gazprom) nicht selbst gegen Sanktionen (gegen Gasinfrastruktur) verstößt und damit eventuell vertragsbrüchig wird (auch das "Wer", "Wie" und "Wann" wird in Wartungsverträgen dieser Größenordnung genau fixiert - wer dagegen verstößt -> Vertragsbruch) steht die Turbine noch in Deutschland. Ein Papier der 3 an dieser Aktion beteiligten Länder (Can, GB, BRD), dass der Weg aus Kanada über Deutschland (nicht Teil des Wartungsvertrages) gehen soll, nicht gegen Sanktionen verstößt, hätte gereicht. Das wissen Sie auch.

Und wer hat für alle Fälle die Gasleitungen enteignet oder gleich ganz zerstört?

Enteignet wurde gar nichts, zerstört wurde NS1 und ein Strang NS2. Interessanterweise blieb ein Strang übrig, der bei Nutzung einen Keil in die westliche Allianz treiben würde.

Die Jamal-Leitung durch Polen wurde von Polen enteignet und wird (zweckendfremdet) in Verbindung mit der Norwegen- Leitung benutzt. Sie steht für dien Transport russischen Gases nicht zur Verfügung.

Es ist nicht bekannt, wer die Rohre gesprengt hat, aber durch den Wegfall von Poenalen die durch die Minderleistung Russlands bei NS1 entstanden wären, hat Russland den größten Vorteil aus dieser Situation.

Das müssen Sie mir echt mal erklären, warum die Zerstörung eigener Infrastruktur einen Vorteil für Russland bedeuten soll. Zur Minderleistung: Nennen Sie mir nur einen einzigen Gasimporteur, der bis zur Sprengung der NS-Rohre sich über Minderleistungen aus bestellten Mengen äussert. Nur einen Einzigen.

Für die, die an einer wahrheitsgemässen Antwort nicht interessiert sind gebe ich eine handelsübliche Antwort vor:
Der Putin war es. Höchstpersönlich. Mit einem teuflischen Grinsen und irrem Blick.

Wie wäre es mit: Putin hat es veranlasst und hat danach die Mitwisser durch einen Fenstersturz entsorgt. Oder sind sie vom Boot gefallen?

Krönender Abschluss Ihres uninformierten Schreibens mit einem abgedroschenen Propagandaspruch, der eher gegen Sie und für Ihre Unwissenheit spricht.

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