Die Atombomben und Atomgranaten und Atomminen, über welche die Bundeswehr verfügt(e) und die dann mit Starfighter, Phantom und Tornado oder eben Nuklearhaubitzen wie M110, M109 oder F155 ins Ziel befördert worden wären, die waren nie dafür bestimmt irgendwelche Ziele im Ausland anzugreifen. Der einzige Sinn und Zweck dieser Waffen war es, die Angreifer aus dem Osten - also Volksarmee der DDR und Rote Armee - davon abzuhalten den Rhein zu überqueren.
Aus diesem Grund hat man auch z.B. die Nike Flugabwehrinstallationen mit Atomsprengköpfen ausgestattet (mit 2kt bis 40kt Sprengkraft) um die "kommunistische" Luftwaffe zu bekämpfen. Und die Bundeswehr hätte auch ADM, "Atomminen" in vorbereiteten Sprengschächten an Autobahnbrücken, wichtigen Straßen usw. deponiert und teilweise schon präventiv zur Explosion gebracht um den Vormarsch der "roten" aufzuhalten.
Genau aus dieser Taktik heraus liegen auch alle wesentlichen US-Installationen der damaligen Zeit nicht östlich, sondern westlich des Rheins bzw. weit im Westen der BRD. Wie etwa die Ramstein Air Base, aber auch die Chemiewaffenlager in Fischbach, der große NATO-Bunker als Hauptquartier in Kindsbach oder eben die großen US-Atomwaffenlager bei Miesbach, die deutschen Lager bei Büchel etc.
Und ein guter Teil von Deutschland, so ziemlich alles östlich der Linie Kiel-Bodensee wäre im Zuge der "Verteidigung" schlicht und einfach in eine nukleare Wüste verwandelt worden um z.B. Frankreich und letztendlich auch Großbritannien und die Benelux-Länder vor den "roten" zu schützen. Und nicht zuletzt die US-Installationen im Westen von Deutschland.
DAS bedeutet nukleare Teilhabe mit Tornado-Bombern: Eine nukleare Wüste in Mitteleuropa. In Deutschland. Und vermutlich Millionen von Menschen, die beim Einsatz verstrahlt und verseucht werden und in ein paar wenigen Jahren an Krebs sterben werden.
Aber vermutlich möchte Maas eben auch mal mit "den Großen" spielen und auch mal "mächtige Waffen unter Kontrolle haben"... Macht macht eben Geil und wuschig wie keine andere Droge.