… freiheitszersetzend und schädlich.
aber für Europa wünsche ich keine chinesischen Verhältnisse.
Ich auch nicht. Aber es ist auch nicht so, als ob diese Verhältnisse gar nichts mehr mit Kommunismus zu tun hätten.
Die kommunistische Partei Chinas hat halt den wirtschaftlichen Kern des Kommunismus rausgeworfen (und durch kapitalistische Elemente ersetzt, die in Kombination mit dem damals noch enormen Kostenvorteil das Land zum wirtschaftlichen Erfolg führten)… aber den dem Kommunismus (bzw genereller dem Marxismus) inhärenten kollektivistisch-etatistischen Totalitarismus beibehalten, statt das (in relativ liberalen westlichen Staaten) klassischerweise mit der wirtschaftlichen Freiheit des Kapitalismus einhergehende liberale Gesellschaftsmodell mit zu übernehmen.
Das Problem - dort sowieso, aber leider zunehmend auch bei uns - ist halt, dass zu wenige Leute sich der Wichtigkeit der Freiheit (sowohl der wirtschaftlichen als auch der gesellschaftlichen) bewusst sind und zu viele bereit sind, die Freiheit irgendwelchen hohlen Versprechen oder Ideologien zu opfern.
Gerade in randbereichslastigen Foren wie TP gibt's z.B. viele, die geschichtsvergessen totalitären kollektivistisch-etatistischen ideologien entweder des rechten (Faschismus) oder des linken Randes (Kommunismus, Sozialismus oder anderen marxistisch angehauchten Strömungen) anhängen und zu blind sind um die darin jeweils enthaltenen kollektivistischen und etatistischen Elemente zu erkennen, die letztlich schleichend in Richtung Totalitarismus gehen. Oder, auch öfters hier bei TP: die Freiheiten DER ANDEREN beschneiden wollen.
… und in unserer Politik machen sich mit immer adipös aufgeblähterem Staatsapparat und den Interessen der Funkionärskaste und anderen Staatsprofiteuren auch immer stärker etatistisch-kollektivistische Züge breit.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.12.2021 16:27).