die spd war vor Gerhard Schröder doch eine bessere und nach ihm eine schlechtere partei-heute ist sie nicht mal mehr sozialdemokratisch
damit ist im politischen spektrum eine lücke entstanden -dies führte bekanntlich zur entstehung der Linken
da nun auch die linke - die arbeitnehmer*innen nicht mehr zu vertreten vermag -weil deren allzusehr zum opportunismus tendierende aktuelle parteispitze sich gegen Sahra Wagenknecht positioniert hat
muss nun eben eine neue für arbeitnehmer*innen wieder wählbare linke volkspartei gegründet werden
mit dem früheren stellvertretenden parteivorsitzenden und protagonistin des linken flügels der Linken und ihrem ehemann dem früheren parteivorsitzenden der sozialdemokratischen partei sollte das gelingen
beide sind sehr bekannt und geniessen das vertrauen breiter wähler*innenschichten
mit bis zu 20 prozent der stimmen könnte die neue linke volkspartei schon bei ihrem ersten antritt zu den wahlen rechnen
-die alte linkspartei wird dadurch nicht unbedingt überflüssig :wenn sie ja zur nato ja zu angloamerikanischen kriegen und stellvertreterkriegen und ja zu waffenexporten sagt-muss sie sterben
weil das ein totaler verrat an ihrem antimilitaristischen antibellizistischen und antiimperialistischen parteiprogramm wäre
aber wenn sie das nicht tut-sondern es nur zur zeit noch nicht schafft-ein paar opportunist*innen aus der partei auszuschliessen -hat sie als partei die für radikalen klimaschutz eintritt mit flüchtlingen solidarisch ist und unter dem regenbogen mittanzt durchaus noch eine zukunft verdient
es gibt dafür beim bildungsbürger*innen tum in den grossstädten durchaus ein wählerpotential
für fünf oder sechs prozent dürfte es vielleicht noch reichen
im hinblick auf die bekämpfung der alternative für deutschland könnte es dann eine arbeitsteilung zwischen den beiden parteien geben:die alte -zur bildungsbürger*innenpartei zusammengeschrumpfte linke könnte den ideologischen kampf gegen die afd anführen und die neue linke volkspartei von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine der was ihr wirtschaftsprogramm angeht nach wie vor neoliberalen afd mit einem klassischen sozialdemokratischen programm viele ihrer wähler*innen wegnehmen und das problem afd so begrenzen
dass nach der spd nun auch die sogenannte linke -nicht einmal mehr eine sozialdemokratische partei ist hat seinen systematischen grund darin dass die neoliberale und antisoziale undemokratische konstruktion der eu -soziale demokratie in allen mitgliedsländern systematisch unmöglich macht
die neoliberale protransatlantische eu wird aber in den nächsten jahren mit hoher und zunehmender wahrscheinlichkeit scheitern-dann wird sozialdemokratische politik in einem protektionistischen europäischen bundesstaat der im süden als bund der mittelmeeranrheinerländer entsteht -sobald frankreich es nötigenfalls durch eine antitransatlantische und antineoliberale querfront geschafft hat den protransatlantischen neoliberalen Macronismus zu besiegen und wieder ein souveräner staat zu werden wieder möglich sein
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.07.2023 10:16).