Das ZDF berichtete am 23. Mai letzten Jahres von über 100 Fällen die bei den Opferberatungsstellen bis dahin gemeldet wurden. Darunter waren Beleidigungen und Diskriminierung am Arbeitsplatz und verweigerte Arzttermine aufgrund der Staatsangehörigkeit.
Wenn das ZDF heute noch einmal recherchieren würde, kämen, jedenfalls bezüglich der verweigerten Arzttermine, wohl andere Diskriminierungsparameter heraus.
In Berlin(in anderen Bundesländern wahrscheinlich ähnlich) wird Menschen, die keine Gesichtsmaske tragen können, in einem Großteil der medizinischen Einrichtungen die Behandlung verweigert.
Die Anweisung soll vom Senat kommen und ausdrücklich feststellen, dass "die Vorlage eines medizinischen Attests daran nichts ändert."
Juristische Verfolgung der Behandlungsverweigerung ist selbst in schweren Fällen (lebensbedrohliche Komplikationen, Verbreitung ansteckender Krankheit) mehr oder weniger aussichtslos, laut Aussage eines Fachanwaltes für Medizinrecht wird die Geldstrafe für den Arzt irgendwo zwischen 1500 und 2000 Euro liegen.
Für das dabei zu erwartende Anwaltshonorar schreibt ein brauchbarer Anwalt nicht einmal einen Brief.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.05.2021 12:40).