Ich beziehe mich mal auf diesen Satz:
Alle müssen in die Rente einzahlen, auch Selbständige, Freiberufler, Ständeangehörige, wie Architekten, Ärzte, Notare und natürlich auch die Beamten.
Es könnte eigentlich noch weiter gehen. Warum nicht auch Firmen in die Rente einzahlen lassen. Rente hat ja was mit Lebensleistung zu tun. Wenn ich z.B. als Programmierer dafür gesorgt habe, dass mein Arbeitgeber durch die erstellte Software Arbeitsplätze abbauen kann, schmälert das meine Rente, weil es nicht mehr genug Einzahler gibt, die entlassenen Arbeitnehmer können ja nicht mehr großartig einzahlen.
Wenn man diesen Gedanken weiter verfolgt, komme ich automatisch auf den Gedanken, die Rente aus Steuern zu finanzieren. Den einfachen Arbeitnehmer juckt es doch wohl kaum, ob die Abzüge Sozialabgabe oder Einkommenssteuer heißen. Aber damit wären alle an der Renteneinzahlung beteiligt.
Auch der "Unternehmer", dessen Eltern die Rente von dessen Putzfrau bezahlt bekommen (ist ja kein Sparkonto, sondern ein Umlagesystem) oder der pleite geht und dann über Harz IV alimentiert wird.
Im Umkehrschluss würde auch jeder Bürger Rente bekommen. Da wäre eine Einheitsrente, die jedes Jahr neu berechnet wird, erstrebenswert. Die Bessergestellten haben ja zusätzlich noch ganz andere Möglichkeiten.
Noch weiter gedacht, kommt man ggf. auf ein Bürgergeld. Jeder Bürger wird grundversorgt. Wenn wir ehrlich sind, ist das ja schon jetzt so.
Aber bis dahin ist ein weiter Weg. Noch glauben die meisten Menschen, dass sie in die Rentenversicherung (ist gar keine Versicherung) eingezahltes Geld zurück bekommen.
Zu der "Aktienrente" bleibt mir eigentlich nur zu erwähnen, dass es mit der Riesterrente nicht funktioniert hat! Das ist m.M. Abzocke bzw. eine staatliche Subvention der Finanzindustrie.