Ralf_S1 schrieb am 05.02.2022 22:48:
Entsprechend meiner Weltanschauung bin ich alles außer rechts oder gar rechtsextrem und ich habe schon zu DDR-Zeiten erlebt, wie sowjetische Medien in der DDR verboten bzw. nicht mehr erhältlich gemacht wurden. Zu DDR-Zeiten wollte man keinen Vergleich mit der Sowjetunion haben wegen Perestroika.
Ich habe mir nie träumen lassen, dass der Nachfolge-Staat der DDR das Gleiche praktiziert. Im Gegensatz zur DDR hat sich in Sachen Presse- und Meinungsfreiheit nichts absolut nichts geändert. Die Demonstranten, die im Jahre 1989 in der DDR unter Anderem wegen Presse- und Meinungsfreiheit demonstrieren gegangen sind, würden sich im Grabe umdrehen.
Beim Verbot von RT-DE wird die fehlende Staatsferne als Grund angebracht. Wie viele Vertreter von (Länder-)Regierungen und regierenden Parteien sitzen in den Aufsichtsgremien der öffentlich rechtlichen Sender. Wie werden die Intendanten der öffentlich rechtlichen Medienanstalten bestimmt bzw. gewählt? Vielleicht ist es an der Zeit wegen zu großer Staatsnähe die öffentlich rechtlichen Medienanstalten zu verbieten?
Die Angst vor der Wahrheit/Meinung in RT DE muss wohl genauso groß sein wie zu DDR-Zeiten vor der Wahrheit/Meinung in Sputnik oder zu Zeiten davor vor der Wahrheit der alliierten Sender.
Das ist das stereotypische Gebrabbel der deutschen Führung.
Wenn sie jemanden als opositionellen verorten, ist der natürlich sofort rechts.
Rechtsextrem ist also demnach Neusprech für Opposition.