1. Miete ist kein leistungsloses Einkommen! Ein Vermieter hat viele Pflichten und muss wg. zu langer Verfahrensbearbeitungsdauern bzw. zu mieterfreundlichen Gesetzen viele Risiken eingehen. Gleichzeitig werden EFH immer stärker unmöglich gemacht, sodass man als Hausbesitzer zwangsläufig zum Vermieter wird oder sich mit anderen ETW-Besitzern herumschlagen muss, die z. B. bis vor recht kurzer Zeit die E-Mobilität massiv ausbremsen konnten und AFAIK immernoch eine Solaranlage unattraktiv machen können.
2. Zinsen sind ein bisschen ein Ausgleich für die Inflation. Sonst würden die Notgroschen noch schneller an Wert verlieren. Hier sind Freibeträge sehr wichtig.
3. In anderen Ländern verwendet man Aktien & Co. für eine sicherere Rente! -> D.h. das stark zu besteuern wäre sehr kontraproduktiv.
4. U.a. Grundstücke werden bereits besteuert.
5. Einweg-Kunststoffartikel werden oft aus hygienischen oder Sicherheitsgründen benötigt oder es gibt keine sinnvolle Alternative (z. B. Knick-Strohhalme, die geschmacksneutral, Heißgetränke-beständig und bezahlbar sind, brauchen div. Behinderte). Bzw. Mehrweg-Kunststoffzeug benötigt mehr Kunststoff, sieht aber auch recht schnell hässlich aus und wird deswegen entsorgt. Vom erhöhten Transportaufwand, weil es getrennt transportiert werden muss und nicht effizient im Müllauto gepresst werden kann solange es wiederverwendet werden soll mal ganz abgesehen.
Keramik bzw. Glas birgt eine hohe Verletzungsgefahr, gerade wenn es um Jahrmärkte etc. geht, wo z. B. Besoffene einfach so reinlaufen können.
6. Alte Software-Versionen länger pflegen bzw. neue Software auch an recht alte Geräte anpassen ist oft mit stark überproportionalen Aufwand verbunden, vor allem relativ zur Anzahl der noch aktiv genutzten Geräte des jew. Modells. Genau das Gegenteil des Behaupteten wäre der Fall!
Desweiteren ist meiner Erfahrung nach die Anzahl der Menschen sehr gering, die sowohl gerne Menschen pflegen als auch Technik-Kram (Produktion, F&E, ...) zum Beruf machen wollen.
7. Werbung: Wie sollen ohne Werbung potenzielle Kunden von dem Produkt erfahren? Das Produkt in x-facher Ausführung versch. Fachzeitschriften, Influencern & Co. zum Test etc. übergeben? Ist auch Werbung.
Natürlich finde ich auch div. Werbekampagnen total übertrieben. Aber man weiß halt nie vorher genau wer sich für das Produkt interessieren könnte.
notting