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  • Judaspriester

mehr als 1000 Beiträge seit 22.11.2017

Re: Jeder Ukrainer, der keinen Frieden im eigenen Land will, hat einen an der Wa

GrenSo schrieb am 25.11.2024 11:04:

Judaspriester schrieb am 25.11.2024 10:57:

Ein Leben im russisch besetzten Teil der Ukraine ist sicherlich nicht sehr erstrebenswert, insbesondere für den Teil der Ukrainer, die erher westlich geprägt sind. Ich würde jedoch vermuten, dass das im Anbetracht der aktuellen Lebensbedingungen für Teile der Bevölkerung immer noch eine Verbesserung des Lebensstandarts darstellen würde.

Jedoch wohl nur für die, die nicht, da sie auf der Seite der Ukraine standen, dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Berichte von "Folterkellern" in ehemaligen, durch Russland besetzten Gebieten kommen wohl nicht von ungefähr.
Und dann man in Russland als unliebsamer Menschen schnell verschwinden kann, ist auch allgemeinem bekannt.

Ich habe bewusst nur von "Teile[n] der Bevölkerung" gesprochen. Dass es dann im russisch besetzen Gebiet keine gute Idee ist, auf offener Straße "Slava Ukranini" zu rufen, sollte auf der Hand liegen.

Bei dem ganzen Thema hängt mir halt noch ein Artikel im Hinterkopf, den ich vor Jahren mal gelesen hatte. Es ging um die Lebensumstände in Libyen unter Gadaffi sowie nach seinem Sturz. Dass die Personen, die sich offen gegen das Regime ausgesprochen hatten wenig zu lachen hatten, ist wenig überraschend. Ebenso, dass einiger Reichtum nach oben gewandert ist. Im allgemeinen war es jedoch eine stabile Diktatur, die im Zuge der "Befreiung" durch einen failed state ersetzt wurde. In folge dessen ist der allgemeine Lebensstandart massiv gesunken. Schulbildung, Krankenversorgung, etc, haben sich arg verschlechtert und dürften vermutlich auch aktuell noch unterhalb des Niveaus vor dem Sturz liegen.

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