Tja, wenn es nach mir gänge, säße ich nicht zu (dieser Tage großzügigen Bedingungen) in einer Mietwohnung fest mit der Familie, sondern im autarken Passivhaus. Dazu braucht man auch Fläche - die Autarkie kommt ja nicht von der Dachfläche allein, sondern braucht noch ebbes Garten drumrum, ein kleines Windrad für den Privatgebrauch und natürlich eine Wasseraufbereitung aus Regenwasser. Fläche ist das Zauberwort.
Warum "autark"? Weil Strom, Gas & co immer unerschwinglicher werden und es immer günstiger wird, sich passend mit Eigenversorgungseinrichtungen einzudecken. Dazu gehören Solarpanele, Hausbatterien, Windenergie und ein kleines Dieselaggregat und eben die eigene (Brauch)Wasseraufbereitung. Lediglich der Treibstoff für das Aggregat wäre dann einzukaufen - ein kleiner Tank für Heizöl reicht dann auch aus. Muss ja kein teuer Diesel von der Tankstelle sein.
Wunsch und Wirklichkeit klaffen aber auseinander. Ohne Geld gibts das nicht und hätte ich das Geld für die 1000qm Grundfläche mit 150qm Passivhaus drauf, wäre ich schon lange ausgewandert. Denn der 7-stellige Betrag, der dafür erforderlich wäre, ist in jedem anderen Land der Welt "besser" angelegt und nein, "Sozialsysteme" sind kein Grund, im Lande zu bleiben, wenn man anderswo zwar alles selber zahlen muss, aber unterm Strich besser wegkommt, als hierzulande.
Tja.
Nein, ernsthaft: wie können 1000qm für einen Single zu klein sein?
Ich persönlich wünsche, wäre ich Single, mir sogar nur einen Wohncontainer. Mit Solarzellen drauf, Semiautark, für vielleicht 50.000 Euro. Mehr brauch ich gar nicht für Bett, Kochecke, Klo und Computer ... ;-)