Im Artikel steht:
"[...]Dabei müsste es: 1. Einen Kompromissfrieden in der Ukraine geben, der sowohl russische als auch ukrainische Interessen berücksichtigt. [...]"
Ich frage mich: Wieso müssten eigentlich ukrainische Interessen berücksichtigt werden? Die Geschichte hat uns doch gelehrt: Das müsste nicht unbedingt sein. Ich fände es wieder einmal erschreckend. Doch ein Blick in den Spiegel könnte nicht schaden.
Schauen wir in den Irak, wo unser Partner und Sicherheitsgarant, die USA, im Jahr 2003 völkerrechtswidrig einmarschiert sind. Anschließend wurden, die irakischen Streitkräfte von der "Multi-National Force" wieder aufgebaut und neu strukturiert, nachdem alle Soldaten zunächst entlassen worden waren: https://de.wikipedia.org/wiki/Irakische_Streitkr%C3%A4fte
Putin könnte die sogenannte "Entmilitarisierung" der Ukraine ebenso auf ein solches Vorgehen beschränken. Die "Multi-National Force 2.0" könnte sich z.B. aus Russland, Nordkorea und Weißrussland zusammensetzen. Wie wäre es, wenn Russland einen solchen "Kompromiss" eingehen würde?
Vielleicht könnte die sogenannte "Entnazifizierung" auch dahingehend begrenzt werden, dass Selenskyj durch ein Gericht in der Ostukraine verurteilt würde. In der selbsternannten "Donezker Volksrepublik" ist übrigens die Todesstrafe wieder eingeführt worden. https://de.wikipedia.org/wiki/Saddam_Hussein#Hinrichtung
Wie wäre es, wenn Russland einen solchen "Kompromiss" eingehen würde?
Die Förderung der ukrainischen Rohstoffe könnte ebenfalls nach irakischem Vorbild aufgeteilt werden.
Im Irak wurden allerdings keine Gebiete durch die USA annektiert. Hier könnte Russland einen Kompromiss eingehen und nach einigen Jahren eine durch die UN geleitete Abstimmung zur Wiedervereinigung der Ukraine ermöglichen.
Wenn sich Russland endlich kompromisslos genau so verhalten würde, wie die USA, unser Partner und Sicherheitsgarant, dann würde Russland endlich wieder zu den Guten gehören, nicht wahr?