Die Abkehr vom freien Handel wurde durch die USA eingeleitet, die jede potentielle Konkurrenz ihrer globalen Vormacht bekämpfen - vorab China aus aufsteigende Macht, aber auch die EU als Futterkonkurrent. In den Jahrzehnten davor haben die USA den Freihandel gepredigt und die zukünftigen Märkte unzimperlig für sie geöffnet. Davon konnte auch Europa enorm profitieren.
Der vom Autor vorgeschlagene Weg ist sicher nicht falsch, indem auf Länder gesetzt wird, die ebenfalls offen Handel betreiben wollen. Davor ist aber zwingend, dass Europa seine eigenen Interessen kennenlernt, dass es sich emanzipiert und gewillt und fähig wird, wenn nötig auch mal eine Strecke ohne die USA zu gehen und nicht nur darauf zu hoffen, dass es der nächste Präsident sicher wieder besser mit den Europäern meint. Auch der nächste Präsident wird die Interessen der USA an erste Stelle setzen, wie das schon alle bisherigen so getan haben. Und das sind eben nicht die Interessen Europas, auch wenn das viele hier so glauben.
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