Nichts! Tabu, Tabu!
Der allgemeine Tenor bei den im Bundestag vertretenen Parteien und in den Medien ist ja seit 2012: "Bloß keine neue Beschneidungsdebatte!!!"
Und so muss ich bei diesem Post damit rechnen, dass er als "heikel, also unerwünscht" ins Nirvana verschoben wird.
Wie andere zuvor, wenn es um "Gewalt" und "Islam" ging.
Eine aktive Gewaltausübung, eine diskriminierende und menschenverachtende Religionsausübung sind im Islam inakzeptabel.
Hört, hört! Messer durchs Fleisch eines wehrlosen Jungen ohne oder mit unzureichender Betäubung - ist inakzeptabel. Richtig!
Und deswegen hat unsere Regierung das ja auch legalisiert - "damit die (Erwachsenen) sich hier willkommen fühlen"
Geschlechtliche Diskriminierung sollte inakzeptabel sein - und deshalb werden in muslimischen Ländern ja auch überwiegend Jungen genitalverstümmelt. (Obwohl, in Teilen Asiens, z.B. Indonesien, Malaysia, Singapur sind auch die Mädchen dran - mit durchaus zu der Verstümmelung von Jungen vergleichbaren Eingriffen)
In 2013, Singapore’s Islamic Religious Council, the Majlis Ugama Islam Singapura (MUIS), released a statement saying that both male and female cutting were compulsory
https://www.scmp.com/lifestyle/family-relationships/article/3112034/female-genital-cutting-singapore-religious-necessity
Bassam Tibi schrieb in der NZZ:
Das Problem ist aber, dass selbst Sprache keine Integration garantiert. Ich habe mit libanesischen und türkischen Jungs geredet, die in dritter Generation in Deutschland sind. Sie sprechen fliessend Ausländerdeutsch, besser als Türkisch und Arabisch. Aber sie sind nicht integriert, weil sie das Wertesystem nicht anerkennen.
Das können sie auch nicht anerkennen, weil sie am eigenen Leibe ein komplett anderes Wertesystem erfahren haben. Nämlich, dass sie ausgeliefert sind.
Wie soll eine schmerzvolle Gewalterfahrung im Kindesalter am eigenen Genital, das Gefühl des Ausgeliefertseins, des Erduldenmüssens später den Respekt vor der genitalen Autonomie der anderen, insbesondere der Frauen fördern?
Eine Gewalterfahrung gegen das eigene Genital, die in den Herkunftsländern oft noch ziemlich brutal ausgeführt wird - ohne jede Betäubung, von vier erwachsenen Männern gewaltsam entkleidet und festgehalten. Und alle gucken zu und lachen, wenn der Jungen weint.
Dazu noch verbunden mit der Information, dass man ab jetzt "ein richtiger Mann" sei und über der Kaste der Frauen stünde.
Bei "Beschneidungsfesten" müssen dann auch noch Mädchen ("Jungfrauen") um den Jungen herumtanzen.
Das ist Macho-Kult pur.
Wer Gewalt säht erhöht die Wahrscheinlichkeit Gewalt zu ernten. Und es geht um Gewalt, um Schmerz-zufügen am Genital.
Natürlich wird längst nicht jeder Betroffene durch diese Erfahrung zu einem Vergewaltiger oder Frauenhasser.
Aber es war ein nie wieder gut zu machender Fehler, dieser Körperverletzung im 21. Jahrhundert mitten in Europa die Absolution zu erteilen.
Und so werden Phänomene wie "Kölner Silversternacht" oder auch Vergewaltigungsstatistiken erklärlicher.
Österreich:
Für das Innenministerium analysierte das IHS die Kriminalstatistiken von 2008 bis 2018. Menschen aus Afghanistan sind demnach im Vergleich zu ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung "unter den Tatverdächtigen um das Vierfache überrepräsentiert", bei Sexualdelikten gebe es eine "sieben Mal so hohe Belastung".
(Was dann natürlich anschließend politisch korrekt relativiert und schöngeredet werden muss)
"Dass nicht sein kann, was nicht sein darf"
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2111992-Sind-Afghanen-wirklich-oefter-straffaellig.html
Aber zu dieser zigtausendfach jährlich in Deutschland stattfindenden Menschenrechtsverletzung - kein Wort von Karimi.
Aber das geht nicht, das kann man nicht ausblenden.
Von den Medien und vom Staat wird das Phänomen "mangelnder Respekt vor Frauen" aber geflissentlich ausgeblendet, weil man Angst hat.
Deswegen gibt es auch keine migrationsspezifischen Kriminalitätsstatistiken.
Siehe z.B.
Neither the police nor social services would touch those cases. I think it was because they were afraid of being called racist.
https://en.wikipedia.org/wiki/Rochdale_child_sex_abuse_ring
Oder eben die Medien und die Silvesternacht 2015 in Köln (und nicht nur da). Der Kabarettist Florian Schröder beschreibt in seinem Buch "Schluss mit der Meinungsfreiheit" wie die Medien zu erst gar nicht, und dann zögerlich und unter Weglassen des Migrationshintergrundes auf die Ereignisse eingingen.
Eher möglich erscheint, dass viele Medienleute Angst hatten, selbst in den Verdacht von Rassismus zu geraten, wenn sie Nationalitäten nannten.
Bezug, falls das mal wieder weggeharkt wird:
https://www.heise.de/tp/features/Wir-Muslime-muessen-Extremisten-isolieren-6213403.html