Dieser Satz ist komplett falsch:
Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht mit den Geschlechtsmerkmalen ihres Körpers übereinstimmt, mussten lange für Anerkennung kämpfen.
Wer kämpfte war nicht der Nicht-Binäre, sondern der gleichgeschlechtlich orientierte; und er kämpfte nicht um Anerkennung, sondern er um Legalität in Freiheit. Der Autor vergisst die Größenordnung.
Das Ziel dürfen wir als erreicht ansehen. Heute kann es der Schwule bis zum Gesundheitsminister bringen.
Jede Forderung über die Nicht-Strafbarkeit hinaus – also nach „sozialer Anerkennung“ – weist dem Schwulen einen unverdienten Sonderstatus zu und erlegt damit dem Freien Denken einen Zwang auf.
Wen ich sozial anerkenne und wen nicht ist verdammt meine Sache. Sonst ist es Vergewaltigung der 97%-igen Mehrheit von Heterosexuellen. Dafür haben wir den Begriff Wokistan.
Der im Artikel thematisierte Nicht-Binäre Mensch hat selbstverständlich – pardon – ein Krankheitsbild. Weniger tödlich als Krebs, aber ebenso unabwendbar. Er hat Kinderwunsch – seine Sache. Wenns klappt, Glückwunsch, wenn nicht, kann ichs auch nicht ändern. Kinder sind eine Aufgabe, Kinder sind sinngebend, aber sie sind keine Ware. Es gibt kein Grundrecht auf Kinder.
Soweit es den Patienten betrifft, hat er natürlich mein Mitgefühl. Aber alles, was über Mitgefühl hinaus geht ist Wokistan.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.12.2021 09:37).