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One Health: Auf dem Weg zu einer neuen globalen Gesundheitsordnung

Bild: Ben White, Unsplash

Klimawandel, die Verbindung zur Gesundheitspolitik und Investoren: Es gibt die Sorge, dass die gute Sache politisch missbraucht werden könnte – etwa für Überwachung. Was steckt dahinter?

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SBU) verkündete in der vergangenen Woche, dass "Umweltkrisen" eine zunehmende Gesundheitsbedrohung [1] darstellten, mit der sich Bundesregierung und Gesundheitsbehörden künftig intensiver auseinanderzusetzen hätten.

15 Prozent der Todesfälle in Europa seien auf umweltbedingte Todesfälle zurückzuführen, zitiert der Rat eine WHO-Schätzung [2] (Stand 2022, mittlerweile gibt die WHO sogar "fast 20 Prozent" [3] an).

Im Fokus des Einwurfs stand die Feinstaub-Belastung, die speziell den urbanen Lebensraum mit seiner noch immer zu hohen Verbrenner-Dichte betreffe.

Klimawandel als (neuer) Gesundheitsnotstand

Die Verringerung des brennstoff-basierten Verkehrs war bekanntlich bereits vor dem Einwurf des Sachverständigenrats ein weltumspannendes Thema. Nicht nur in der EU, wo das geplante Verbrenner-Verbot nun Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten zu werden droht [4].

Der zur Einhaltung der UN-Nachhaltigkeits-Agenda 2030 geplante Eingriff in den Mobilitätssektor beschränkt sich nicht auf den Verbrennermotor, sondern auf den Individualverkehr insgesamt, der das Eigentum Auto langfristig durch Sharing-Angebote ersetzen soll. Das Weltwirtschaftsforum (WEF) präsentierte in einem kürzlich veröffentlichten Bericht einen Ansatz [5], der vorsieht, das weltweite Verkehrsaufkommen bis 2050 um rund 75 Prozent zu reduzieren.

Neuland haben die deutschen Umwelt-Experten also nicht gerade betreten. Warum Thema erneut aufgreifen?

Weil der Sachverständigenrat einer Idee folgt, der die deutschen Medien in jüngster Zeit verstärkt – und dabei nicht sonderlich unparteiisch – ihre Aufmerksamkeit widmen: Der Verbindung von Gesundheitspolitik und Klimaschutz, auch bekannt unter dem Namen: "One Health".

So hat Telepolis etwa über die Warnung des Robert-Koch-Instituts (RKI) berichtet [6], dass der Klimawandel das Risiko für Infektionskrankheiten erhöhe oder auch eine klimabedingte "Gesundheitskatastrophe" angekündigt [7], die sich in einer ungekannten Anzahl von Hitze-Toten niederschlagen werde.

Klimawandelschrecken Europas

Den dieser Annahme zugrundeliegenden Bericht des EU-Klimawandeldienstes Copernicus hat zuvor auch die Deutsche Presse Agentur (dpa) in einer Meldung aufgegriffen, in deren Titel vom "Klimawandelschrecken Europas" [8] die Rede ist – eine Formulierung innerhalb einer Nachricht, die angehenden Journalisten als pathetisch und daher manipulativ angekreidet werden würde.

Besagte dpa-Meldung hatte auch die Copernicus-Behauptung reproduziert, wonach sich Europa schneller erwärme als der Rest der Welt. Telepolis-User "Teichfolie" machte im Forum darauf aufmerksam [9], dass jene Behauptung schon mehrfach für völlig unterschiedliche Regionen der Welt aufgestellt wurde und weckte damit Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit.

Umstände wie die, dass die US-Nachrichtenagentur AP sich ihren "Klima-Journalismus" von den Murdochs, Rockefellers, Fords und Hewletts bezahlen lässt [10] oder der Spiegel eine Kolumne über "globale Gesellschaft" [11] von der Bill and Melinda Gates Stiftung hat, bestärken Vorwürfe, dass es sich hier nicht allein um eine rein auf Sachlichkeit beruhenden Überzeugungsarbeit handelt.

Aber zurück zum Konzept "One Health". Es fand jüngst auch Erwähnung in einem Antrag der Ampel-Regierungsfraktionen [12] fand, in dem die Erweiterung des Mandats der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefordert wird.

One Health und Planetary Health

Den Hitzeschutzplan, mit dem Karl Lauterbach (SPD) auf die erwähnten Bedrohungen zu reagieren trachtet, stellte der amtierende Bundesgesundheitsminister unter anderem zusammen mit dem [13] Initiator der spenden- und staatsfinanzierten NGO Allianz für Klimaschutz und Gesundheit [14] (Klug) vor. Wie der Name schon verrät, hat sich die NGO den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels verschrieben.

"Klug" beruft sich auf das Konzept von "One Health" sowie auf den eng verwandten Ansatz des hauseigenen Thinktanks Center for Planetary Health [15]. Deren Leiterin Maike Voss war zuvor bei der transatlantisch geprägten [16] Stiftung Wissenschaft und Politik tätig und ist Mitautorin eines Artikels, der fordert, die WHO zur Zentralgewalt in Gesundheitsfragen aufzubauen [17]. Aber dazu später mehr. Klären wir erst einmal, was mit den Begriffen One Health und Planetary Health überhaupt gemeint ist.

Human-Ă–kologie

Beide Konzepte sind in der sogenannten Human-Ökologie zu verorten. Diese verfolgt laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) den Ansatz,

(...) physische, soziale, kulturelle und politische Aspekte der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt zu analysieren. Verschiedene Integrationsansätze nehmen dabei sowohl Ressourcen und Nachhaltigkeit (…) als auch schädliche Faktoren und Risiken in den Blick.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung [18]

Zu den negativen Auswirkungen eines Ungleichgewichts (Dysbalance) in diesem Sinne zählen neben den klimatisch bedingten Gefährdungen insbesondere Infektionskrankheiten, die durch menschliche Eingriffe in den natürlichen Lebensraum verursacht werden (siehe: Zoonosen [19]), aber auch multiresistente Erreger, die sich im Zuge der industriellen Land- und Viehwirtschaft entwickelt haben.

Dass sich "One Health" und "Planetary Health" nicht ohne Weiteres voneinander trennen lassen, liegt schon deshalb nahe, weil Klug ein Mitglied der an der Universität Harvard beheimateten "Planetary Health Alliance" ist.

Die US-amerikanische Muttergesellschaft versammelt eigenen Angaben zufolge mehr als 350 Universitäten, NGOs, Forschungsinstitute und Regierungsstellen aus mehr als 60 Ländern auf der ganzen Welt.

Den Grundstein für die Alliance legte die Rockefeller-Stiftung, die den Diskurs um den Klimawandel mindestens seit dem legendären Club of Rome mitgestaltet [20].

Manhattan Principles: Mit mehr Überwachung gegen die nächste Pandemie?

2015, lange bevor Greta Thunberg beschließt, freitags nicht mehr in die Schule zu gehen, ruft die Rockefeller-Stiftung gemeinsam mit dem renommierten Medizinjournal The Lancet eine Kommission zur "planetaren Gesundheit" ins Leben. Im Juli erscheint der Bericht "Schutz der menschlichen Gesundheit in der Epoche des Anthropozän". Darin heißt es:

(...) wir haben die Gesundheit künftiger Generationen aufs Spiel gesetzt, um wirtschaftliche und entwicklungspolitische Gewinne in der Gegenwart zu erzielen. Durch die nicht nachhaltige Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ist die menschliche Zivilisation erblüht, durch die Zerstörung der lebenserhaltenden Systeme der Natur riskiert sie nun aber erhebliche gesundheitliche Auswirkungen in der Zukunft. (…)

Auf eine Wertminderung von Naturkapital und die Subventionierung der Natur sollte in der Weise Rücksicht genommen werden, dass Wirtschaft und Natur nicht fälschlicherweise getrennt werden. Die Politik sollte ein Gleichgewicht zwischen sozialem Fortschritt, ökologischer Nachhaltigkeit und Wirtschaft herstellen.

Rockefeller Lancet Commission: Safeguarding human health in the Anthropocene epoch [21]

Vor Planetary Health engagierten sich die langjährigen UN- und WHO-Sponsoren [22] aus der US-amerikanischen Öl-Dynastie bereits 2004 für ein ähnliches gesellschaftspolitisches Programm.

Unter dem Motto "One world, one health" erarbeitete die sogenannte Wildlife Conservation Society [23] an der Rockefeller University unter anderem zusammen mit der WHO, der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und der US-amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC insgesamt 12 Empfehlungen, die Epidemien, wie man sie gerade mit Sars und H5N1 erlebte, verhindern sollten.

Zu diesen zwölf sogenannten Manhattan Principles [24] zählte die Verknüpfung von menschlicher Gesundheit und Naturschutz sowie die Einrichtung von Frühwarnsystemen, "verbesserte Kapazitäten für die globale Überwachung der Gesundheit von Mensch und Tier" – das, was heute unter dem militärisch anmutenden Begriff der "epidemischen Aufklärung" (epidemic intelligence) firmiert – und nicht zuletzt die Einbindung des Privatsektors.

2019 wurden die Manhattan Principles in Berlin in "upgedateter" Form proklamiert [25]. Neben "sektorübergreifenden Investitionen in die globale Infrastruktur für die Gesundheit von Menschen […] und Ökosystemen" wurden dem Programm hier auch die Förderung von "internationale[n] Finanzierungsmechanismen zum Schutz von Ökosystemen" eingeschrieben.

Das One Health-Konzept ist auĂźerdem zentraler Bestandteil des globalen Pandemievertrags, dessen finale Version bis 2024 der Weltgesundheitsversammlung vorgelegt werden soll.

Dieser wiederum ist wesentlicher Teil der "neuen globalen Gesundheitsordnung", die als solche auch im oben genannten Antrag der deutschen Regierungsfraktionen zur Sprache kommt.

WHO-Pandemievertrag: Globale Sicherheit in der Gesundheitspolitik

Die WHO hatte den Klimawandel bereits im zweiten Corona-Jahr 2021 zur "größten Gesundheitsbedrohung der Menschheit" erklärt [26]. Damit erweitert sich der potenzielle Verfügungsbereich der UN-Behörde enorm.

Auf der Weltgesundheitsversammlung im Mai hielt Generaldirektor Tedros in einer Stellungnahme zur globalen Gesundheits-Sicherheitsarchitektur fest [27], dass auch "geopolitische Konflikte, der Zusammenbruch des Handels [sowie] zunehmende gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten" nach "proaktiven Maßnahmen" verlangten, um Gesundheitsnotständen vorzubeugen und die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu erreichen.

Im Januar veröffentlichte Lancet eine Beitrags-Serie [28] zum Thema "One Health and Global Health Security".

Die Serie steht unter der Schirmherrschaft des sogenannten Global Health Programmes – einer Expertengruppe, die beratend für die WHO tätig ist, allerdings dem diskreten britischen Thinktank Chatham House (ehemals: Royal Institute of International Affairs) angeschlossen ist.

Die anglo-amerikanisch ausgerichtete Denkfabrik steht unter der Schirmherrschaft von Charles III. und versammelt westliche "Entscheidungsträger" aus Politik, Medien, Industrie und Bankgeschäft und unterhält regelmäßige Kooperationen [29] mit einflussreichen Stiftungen wie auch mit der Europäischen Union und der Nato.

Chatham House ist zum einen für die "Chatham House Rule" bekannt, der Pressevertreter sich bei Vorfeld-Organisationen wie dem Council on Foreign Relations oder der Bilderberg-Konferenz unterwerfen [30], indem sie auf direkte Zitate verzichten, zum anderen hat sich das Institut unter anderem darin bewährt, den Aufbau des US-Sicherheitsstaates nach dem 11. September zu verklären. George Bush junior stand mit dem Irak-Krieg demzufolge "auf der richtigen Seite der Geschichte [31]".

Doch zurĂĽck zum Global Health Programme, das sich auf der Website von Chatham House folgendermaĂźen vorstellt:

Wir konzentrieren uns auf die politische Ökonomie der Gesundheit [sic!] und auf Reformen des Gesundheitssektors sowie auf die Verbesserung der Governance im globalen Gesundheitswesen. Unser Ziel ist es, die Fortschritte bei der Verwirklichung der gesundheitsbezogenen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu beschleunigen. Außerdem unterstützen wir Länder bei der Stärkung der Gesundheitssicherheit.

Global Health Programme [32]

In einem Beitrag [33] der oben erwähnten Lancet-Serie vom Januar befassen sich die Autoren unter anderem mit der "Herausforderung, die das internationale Rechtssystem, die staatliche Souveränität und die bestehenden Rechtsinstrumente für die Governance von One Health darstellen".

Dass der im weiteren Verlauf des Textes gebrauchte Begriff der Global Governance problematisch, und anders als Wikipedia (Stand: 23. Juni 2023) behauptet, nicht ohne Weiteres von einer globalen Regierung(-sinstitution) getrennt werden kann, hat Telepolis an anderer Stelle erörtert [34].

Auffallend ist aber, dass die Autoren das Bild eines "zahnlosen" Pandemievertrags konterkarieren, was durch zahlreiche Faktenchecks verbreitet wird [35].

Denn zum einen beklagen die Lancet-Autoren die staatliche Souveränität (bis auf spezifische Ausnahmen) als "Hindernis" und "große Herausforderung für das Völkerrecht", zum anderen bemängeln sie eine übermäßige "Flexibilität" der Staaten bei der "Auslegung von Verpflichtungen".

Ihre Hoffnung setzen die Autoren in Verträge analog zu denen "des internationalen Handels und der Finanzen", die dank der dort angewandten Mechanismen auch "oft eine entscheidendere Rolle bei der Gestaltung von Gesundheitsergebnissen gespielt" hätten.

Den Schlüssel zur Verbindlichkeit sehen sie in der "Schaffung eines klaren globalen Finanzierungsmechanismus in einem speziellen verbindlichen Instrument für Pandemien". Als vielversprechenden Ansatz nennen sie den Finanz-Intermediär-Fonds der Weltbank. Das deckt sich exakt mit dem WHO-Zentralgewalts-Plädoyer der Autorengruppe um Klug-Mitglied Maike Voss vom März 2022.

Damit der Pandemie-Vertrag auch "Zähne" zeigen könne, schlugen Voss und ihre Mitautoren der WHO damals vor, ein "Anreizsystem" zu entwickeln, welches nach dem Prinzip "Belohnen und Strafen" verfährt.

Demnach sollen Länder, die auf ihre Souveränität pochen und sich weigern, ihren Verpflichtungen nachzukommen, "mit Sanktionen wie öffentlichen Rügen, wirtschaftlichen Sanktionen oder der Verweigerung von Vorzügen" belegt werden, um sie "zur Einhaltung des Pandemie-Vertrags zu ermutigen [sic]". Anders als Faktenchecker und manche WHO-Offizielle glauben machen wollen, ist die Frage der Souveränität also noch nicht abschließend geklärt.

Gesundheitspolitik fĂĽr Investoren

Die Lancet-Gruppe spricht sich in dem letztgenannten Beitrag außerdem dafür aus, dass sich die sogenannte Quatripartite – also der Zusammenschluss von WHO, der UN-Organisation für industrielle Entwicklung, das UN-Programm für menschliche Siedlungen und das UN-Entwicklungsprogramm – mit Entwicklungsbanken zusammenschließen sollten, welche Finanzmittel bereitstellen und Industrieprojekte auf Verträglichkeit mit den Umwelt- und Gesundheitszielen der Vereinten Nationen prüfen sollten ("impact assessment").

Der brasilianische Epidemiologe Celso José Bruno de Oliveira und der aus Äthiopien stammende Tiermediziner Wondwossen Abebe Gebreyes haben im Dezember 2022 dargelegt, dass sich das "One Health"-Konzept somit zugleich ein probates Mittel darstellt, um den wachsenden Markt der nachhaltigen Investitionen beziehungsweise Kapitalanlagen zu fördern:

Die Verschärfung des Klimawandels, die Wasserknappheit und die daraus resultierenden globalen Krisen in den Bereichen Gesundheit und Ernährungssicherheit haben dazu geführt, dass weltweit Investitionen in den produktiven Sektor fließen.

Dies ist ein ermutigender Trend, denn ESG-Vermögenswerte werden bis 2030 voraussichtlich 30 Billionen US-Dollar erreichen. Daher müssen Investoren mehr denn je sicherstellen, dass ESG-Praktiken effektiv umgesetzt werden und quantitativ zeigen, wie sie zur Verbesserung unserer Welt beitragen.

One Health: Connecting environmental, social and corporate governance (ESG) practices for a better world [36]

Die Frage ist natĂĽrlich, was hier fĂĽr wen den Anreiz bietet. Telepolis hat sich an anderer Stelle bereits eingehend damit auseinandergesetzt [37], inwiefern ein nomineller Fokus auf Nachhaltigkeit besonders dem Finanzsektor hilft, eine Reihe neuer Investitionsquellen zu erschlieĂźen.

Den Fachbegriff, Impact Investing, trägt die erst am vergangenen Freitag von der WHO eröffnete [38] Health Impact Investment Platform bereits im Namen.

De Oliveira und Gebreyes schneiden aber auch einen anderen Aspekt an, der dem "One Health"-Konzept bereits seit den Manhattan Principles von 2004 eingeschrieben ist: der Fokus auf Public-Private Partnerships.

"Die Vorteile der ESG-Praktiken des Privatsektors bei der Bewältigung gesellschaftlicher Probleme durch einen One-Health-Ansatz sind unbestreitbar. So hat beispielsweise die Covid-19-Pandemie die Schwachstellen traditioneller Ansätze und Initiativen aufgezeigt, die in Silos strukturiert sind und denen es an Synergieeffekten zwischen Wirtschaft, Regierung und Wissenschaft mangelt.

Die Pandemie löste dringende und positive Maßnahmen zwischen Industriegruppen und Regierungen aus, sodass Industriegruppen wie Merck und Pfizer die Produktion des Covid-19-Impfstoffs beschleunigen konnten.

Die rasche EinfĂĽhrung von Diagnosekits war ebenfalls ein Ergebnis der ESG, an der Industriekonzerne wie Abbott beteiligt waren. Einige Unternehmen schlossen sich auch mit Nichtregierungsorganisationen wie der Bill & Melinda Gates Foundation zusammen.

One Health: Connecting environmental, social and corporate governance (ESG) practices for a better world [39]

Auf mögliche Nachteile dieses Zusammenschlusses verpassen die beiden Mediziner allerdings einzugehen.


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https://www.heise.de/-9197135

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.aerztezeitung.de/Politik/Sachverstaendige-Umweltkrisen-gefaehrden-Gesundheit-der-Menschen-440372.html
[2] https://www.who.int/europe/news/item/16-02-2022-who-launches-fact-sheet-series-on-environmental-health-inequalities-in-europe
[3] https://www.who.int/europe/health-topics/environmental-health#tab=tab_1
[4] https://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-klimapaket-fit-for-55-polen-will-eu-beschluss-fuer-verbrennerverbot-vor-gericht-kippen-a-a07ded1a-0a81-4017-8aba-2a3ae94b89e8
[5] https://www3.weforum.org/docs/WEF_The_Urban_Mobility_Scorecard_Tool_2023.pdf
[6] https://www.telepolis.de/features/Mehr-Infektionskrankheiten-durch-Klimawandel-Wie-sicher-sind-die-Badeseen-9159289.html
[7] https://www.telepolis.de/features/Hitze-in-der-Stadt-Es-droht-eine-Gesundheitskatastrophe-9192568.html
[8] https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/hoffnungszeichen-im-klimawandelschrecken-europas-18974811.html
[9] https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Hitze-in-der-Stadt-Es-droht-eine-Gesundheitskatastrophe/Fuer-jede-Region-die-passende-Meldung/posting-42771590/show/
[10] https://www.ap.org/press-releases/2022/ap-announces-sweeping-climate-journalism-initiative
[11] https://www.spiegel.de/backstage/fragen-und-antworten-zur-foerderung-durch-die-bill-and-melinda-gates-stiftung-a-dac661f6-210a-4616-b2d2-88917210fed4
[12] http://web.archive.org/web/20230523135803/https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung?id=851
[13] https://www.youtube.com/watch?v=fTeBIJ4YlIs&t=961s
[14] https://www.klimawandel-gesundheit.de/
[15] https://cphp-berlin.de/en/
[16] https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Wissenschaft_und_Politik&diff=36191#cite_note-45
[17] https://blogs.lse.ac.uk/covid19/2022/03/30/a-new-pandemic-treaty-what-the-world-health-organization-needs-to-do-next/
[18] https://leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/oekologische-und-humanoekologische-perspektive/
[19] https://www.dzif.de/de/glossar/zoonose
[20] https://www.telepolis.de/features/UN-Ikone-Maurice-Strong-Zwischen-Umweltpolitik-Oel-Business-und-Weltregierung-7477982.html
[21] https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(15)60901-1/fulltext
[22] https://www.who.int/about/funding/contributors/the-rockefeller-foundation
[23] http://www.fundinguniverse.com/company-histories/wildlife-conservation-society-history/
[24] http://www.oneworldonehealth.org/sept2004/owoh_sept04.html
[25] https://oneworldonehealth.wcs.org/About-Us/Mission/The-2019-Berlin-Principles-on-One-Health.aspx
[26] https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/climate-change-and-health
[27] https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA76/A76_10-en.pdf
[28] https://www.thelancet.com/series/one-health-and-global-health-security
[29] https://www.chathamhouse.org/become-member/corporate-membership/corporate-members
[30] https://kurier.at/wirtschaft/experte-was-es-mit-den-bilderberg-treffen-auf-sich-hat/400730193
[31] https://sci-hub.st/https://academic.oup.com/ia/article-lookup/doi/10.1111/1468-2346.00319?login=false
[32] https://www.chathamhouse.org/about-us/our-departments/global-health-programme
[33] https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(22)01597-5/fulltext
[34] https://www.telepolis.de/features/Oelmacht-USA-Klimapolitik-gegen-Konkurrenz-aus-dem-globalen-Sueden-7476492.html?seite=2
[35] https://www.factcheck.org/2023/03/scicheck-who-pandemic-treaty-draft-reaffirms-nations-sovereignty-to-dictate-health-policy/
[36] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9513160/
[37] https://www.telepolis.de/features/Schuldenfalle-in-gruen-7397759.html
[38] https://www.who.int/news/item/23-06-2023-multilateral-development-banks-and-who-launch-new-investment-platform-to-strengthen-primary-health-care-services
[39] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9513160/